CEPH einfach erklärt – verteilter Storage für Hochverfügbarkeit
Veröffentlicht am 26. Juni 2026
CEPH ist ein verteiltes Speichersystem, das Daten redundant über viele Server (Nodes) verteilt. Statt eines zentralen Storage-Servers, der ausfallen kann, bilden alle Nodes gemeinsam einen ausfallsicheren, skalierbaren Speicher.
Wie funktioniert CEPH?
Daten werden in Objekte zerlegt und nach festen Regeln (dem sogenannten CRUSH-Algorithmus) mehrfach repliziert auf verschiedene Nodes verteilt. Fällt ein Node oder eine Festplatte aus, sind die Daten weiterhin auf anderen Nodes vorhanden – und CEPH stellt die fehlende Replik automatisch wieder her (Self-Healing).
Warum ist das wichtig?
- Keine Single Points of Failure: Der Storage überlebt den Ausfall einzelner Komponenten.
- Horizontale Skalierung: Mehr Kapazität oder Leistung? Einfach Nodes hinzufügen.
- Software-defined: Keine teure proprietäre Storage-Appliance nötig.
CEPH in der Private Proxmox Cloud
In Kombination mit Proxmox bildet CEPH das Rückgrat einer hochverfügbaren Cloud: VMs laufen auf den Nodes, ihre Daten liegen repliziert im CEPH-Cluster. Fällt ein Node aus, starten die VMs auf einem gesunden Node neu – ohne Datenverlust.
Sinnvoll wird ein CEPH-Cluster ab drei Nodes. Mehr dazu auf unserer Seite zur Private Proxmox Cloud & CEPH oder in unserem Beitrag Was ist eine Private Proxmox Cloud.